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SCHMERZKLINIK am ARKAUWALD |
Erfahrung schon seit
1987
Auf der Grundlage
des § 40 bzw. 111 SGB V bieten wir Mitgliedern
gesetzlicher Kostenträger
Rehabilitationsbehandlungen
an und
Patienten mit privater Krankenkasse
erhalten eine Krankenhausbehandlungen
gemäß OPS 8-918. Die Klinik ist auch beihilfefähig.
Informationen zum Thema Schmerz und Schmerztherapie
GLOSSODYNIE
weitere Suchbegriffe:
chronische Glossodynie, Glossodynia
Der Begriff "Glossodynie"
steht für Schmerzen in der Z unge.
Sehr häufig wird bei einer Glossodynie
der Schmerzcharakter als brennend
bezeichnet.
Man unterscheidet generell zwischen der
akuten
und der chronischen Glossodynie. Die
englische Schreibweise ist „glossodynia“.
Nicht selten tritt die Glossodynie (Glossodynia) zusammen mit folgenden Symptomen (= Krankheitszeichen) auf:
begleitendes Brennen der Mundschleimhaut, das sog. „Burning Mouth Syndrom“.
Empfindungsstörungen
Geschmacksstörungen
Juckreiz
Kribbeln
Stechen
Gefühl des Wundseins
Mundtrockenheit
Bei einer Glossodynie schwanken häufig Intensität und Lokalität. Die Z unge ist meist seitlich (beiderseitig) und an der Spitze betroffen, wobei jedoch keine Zusammenhänge mit dort laufenden Nervenbahnen bekannt sind.
Oft sind die Beschwerden abhängig von der Tageszeit. Im Laufe des Tages nehmen die Missempfindungen oft zu, sie beginnen morgens schwach und können zum Beispiel am Abend dann kaum erträglich sein. Schlafstörungen treten allerdings gewöhnlich nicht auf und auch bei der Nahrungsaufnahme treten die Symptome eher in den Hintergrund.
Die Glossodynie wird häufig zudem von einer (stellenweise deutlich sichtbaren) En tzündung der Z unge (Glossitis) begleitet. Oftmals tritt auch das Phänomen der „Mundtrockenheit“ (sog. „Xerostomie“) hinzu.
Hier gelangen Sie zu den verschiedenen Formen einer Zungenentzündung: www.glossitis.de (einfach anklicken).
Häufiger klagen Patienten mit einer Glossodynie auch über Schlafstörungen, Kopfschmerz, Konzentrationsschwächen, Appetitmangel, Depressionen und Ängste. Auch findet man die Glossodynie häufiger bei Schizophrenie-Patienten.
Von einer Glossodynie (Glossodynia) sind Frauen insgesamt häufiger betroffen als Männer.
So vielseitig die Begleitsymptome (= Krankheitszeichen) sein können, so komplex sind auch (leider) die möglichen Ursachen einer Glossodynie:
(traumatisierende (= verletzende)) Reizungen der Z unge (z.B. Z ungenbiss, Verbrühungen durch zu heißes Essen, defekte Zahnprothesen, scharfe Zahnkanten, Karies, Zahnstein, kieferorthopädische Apparaturen, galvanische Ströme durch Metalle)
Vitaminmangel (hpts. B12 und C), Eisenmangel
allergische Reaktionen (Metalle, Speisen,…)
allgemeine En tzündung des Mundraumes (Stomatitis) oder der Z unge (Glossi tis)
Nikotin, Rauchen, scharfe Speisen
Kieferfehlstellungen
Folgen von chirurgischen Eingriffen
besondere physiologische Merkmale (sog. „Landkartenzu nge“ oder die sog. „Faltenz unge“,…)
Diabetes mellitus
funktionseingeschränkte Leber und Anämie (= Blutarmut)
Piercing (Z ungenschmuck)
Prothesenunverträglichkeit (Prothesenstomatitis)
Begleitsymptom der sog. „Moeller-Hunter-Glossi tis“
Begleitsymptome der sog. „Lichen ruber planus“ - Krankheit (komplexes Krankheitsbild mit Veränderungen im Mundbereich)
sexuelle Praktiken (z. B. Oralverkehr, …, insg. sehr selten…)
Nebenwirkung von sog. „Betablockern“ (= Medikamente zur Senkung des Blutdrucks, aber auch zur Migränevorbeugung)
Seelische Faktoren (Depression, Stress, Folgen der Wechseljahre...), meist aber nur im Sinne schmerzverstärkender Faktoren
Erwähnenswert sind noch zwei Erkrankungen, die mit einer Glossodynie einhergehen:
Glossopharyngeus-Neuralgie - Diese Krankheit ist gekennzeichnet durch streng einseitige paroxysmal (= anfallsartig) einschießende, heftige Schmerzsensationen, die vorwiegend im Bereich des Rachens, des weichen Gaumens und des Zu ngengrundes auftreten, manchmal auch mit Ausstrahlung zum Oh r hin oder in die Zähne.
Nacken-Zungen-Syndrom - Dieser Kopfschmerz tritt attackenartig einseitig hinterkopfbetont auf und ist von einer unangenehmen Hy pästhesie (= herabgesetzte Empfindlichkeit) bzw. Taubheit und Schmerzen im Bereich der gleichseitigen Zu ngenhälfte begleitet.
Therapie der Glossodynia
Symptomatisch (= auf die Krankheitszeichen ausgerichtet) können Mundspülungen mit kühlem Salbeitee oder Salzwasser versucht werden.
Hält eine Glossodynie trotz einer kausalen (= auf die Ursache gerichteten) Therapie weiter an, so sind Maßnahmen der speziellen Schmerztherapie gefragt. Bei der therapeutischen Lokalanästhesie (= Behandlung mit einem örtlichen Betäubungsmittel bzw. Lokalanästhetika) kommt es nicht nur zu der gewünschten Unterbrechung der Schmerzreizleitung, sondern für die Wirkzeit des Medikaments auch zu einer deutlichen Durchblutungssteigerung und unter einer guten Durchblutung heilen entzündliche, aber auch degenerative Prozesse sicher ab.
Bei einer Glossodynie (Glossodynia) bieten sich zwei Methoden an :
Es reicht aber nicht aus, diese Blockaden ab und zu durchzuführen, sondern es ist eine gehäufte Abfolge erforderlich, so z. B. 1-2 mal täglich über 10 Tage. Regelmäßig ist allerdings ein solches Setting nur unter stationären Bedingungen durchführbar.
* Die Blockade des Gang lion cervicale superius erfolg t als GLOA (= Blockade mit einem Opium- ähnlichen Wirkstoff), der Nach teil gegenüber der Verwendung eines Loka lanästhetikums (= örtliches Betäubungsmittel) is t aber, daß die Wir kung auch be i wiederholter An wendung kaum anhal tend ist, da die sympathikolytische (= gefäßerweiternde) Kom ponente nur gering oder ga r nicht ausgeprägt ist.
Laut der
Webseite des Bundesministeriums für Gesundheit haben
alle
Versicherte
(also auch ältere
Patienten)
einer gesetzlichen Krankenkasse
einen Rechtsanspruch auf eine
Rehabilitation und
können sich ihre Rehabilitationseinrichtung sogar selbst aussuchen. Das Bundesgesundheitsministerium schrieb dazu auch
einen
Brief an die Aufsichtsbehörden.
Zu diesem Wahlrecht gibt es mittlerweile auch
ein Urteil des hessischen Landessozialgerichts (Az.: L 1 KR 2/05):Gewährt
eine Krankenkasse einem Versicherten einen Aufenthalt in einer
Reha-Klinik, so ist sie dazu verpflichtet, die Wünsche des
Versicherten in Bezug auf die Einrichtung zu berücksichtigen.
(Der
Kläger hatte die Kur noch während des laufenden Prozesses in der von
ihm bevorzugten Einrichtung auf eigene Kosten angetreten. Seine
Krankenkasse wurde dazu verurteilt, ihm die Kosten für die Kur zu
erstatten. Eine Revision gegen die Entscheidung ließ das Gericht
gar nicht erst zu).
Viele gute Gründe sprechen für eine stationäre Behandlung in der SCHMERZKLINIK am ARKAUWALD, so z.B.:
Teilweise übernehmen auch Rentenversicherungen und Berufsgenossenschaften die Kosten. Zu weiteren Informationen (Behandlungsformen, Beantragung der Kostenübernahme bei den verschiedenen Kostenträgern, Schmerzambulanz usw.) gelangen Sie hier: http://www.schmerz.com/konzept-und-kostentraeger (einfach anklicken).
Wenn Sie weitere Fragen haben, schicken Sie uns einfach ein kurzes Mail: schmerz@schmerz.com. Wir antworten prompt.
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Prospekt) können Sie zu jeder Tages- oder Nachtzeit anfordern, auch am
Wochenende!
Tel.: +49 (0) 7931 - 545-0
* Fax: +49 (0)
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Aktualisiert:>10.01.2010</>
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